Kann ich ohne Tablet spielen? +
Nein. Für Red Messiah braucht ihr immer ein Tablet. Die Begleit-App auf einem Tablet in der Tischmitte ist Kern des hybriden Designs — sie führt durch das Sechs-Phasen-Jahr, scannt Karten per QR, verwaltet Ressourcen und löst Regeln auf. Mindestens ein Tablet (oder ein großes Smartphone) für den Tisch wird gebraucht.
Welches Tablet brauche ich? +
Jedes iOS- oder Android-Tablet der letzten Jahre. Für das On-Device-Sprachmodell (Gemma 4 oder Qwen 3) solltet ihr mindestens 8 GB RAM haben — neuere iPads oder moderne Android-Flagships schaffen das problemlos. Ältere oder schwächere Tablets funktionieren weiter: sie greifen dann auf den statischen, vorab geschriebenen Ereignis-Pool zurück, mit ausgeschalteter KI-Funktion.
Funktioniert es auch auf Smartphones? +
Technisch ja, ein Tablet wird aber dringend empfohlen. Die App zeigt allen am Tisch geteilte Informationen — Smartphone-Bildschirme sind dafür zu klein. Wir empfehlen mindestens ein 8-Zoll-Tablet.
iOS oder Android? +
Beides. Die iOS-App ist im App Store freigegeben (Release ausstehend). Die Android-App ist fertig entwickelt und aktuell im Store-Review.
Kann ich ohne die Sprachmodell-KI spielen? +
Ja. Die KI lässt sich in den App-Einstellungen abschalten. Die App nutzt dann handkuratierte, vorab geschriebene Ereignisse. Komplett offline, kein LLM, keine Cloud-Aufrufe. Das Spiel läuft genauso — nur die dynamische Ereignis-Vielfalt fehlt.
Kann ich ohne Internet spielen? +
Hängt von eurer KI-Konfiguration ab. Mit KI aus ist das Spiel komplett offline und nutzt vorgeschriebene Ereignisse. Mit KI an und On-Device-LLM (Gemma 4 oder Qwen 3) bleibt es offline, sofern das Tablet das Modell lokal ausführen kann. Mit KI an und Cloud-LLM (wo unterstützt) ist Internet für den Cloud-Aufruf nötig. Die meisten Konfigurationen sind offline. Die App selbst läuft nach der Installation offline.
Welche Sprachmodelle nutzt die App? +
On-Device: Gemma 4 (Google) oder Qwen 3 (Alibaba) — beides Open-Weight-Modelle, die lokal auf eurem Tablet laufen. Die KI ist durch die Spielregeln eingehegt: sie kann nur narrative Ereignistexte erzeugen, niemals Kartenkosten, Ressourcen-Mathematik oder Balance verändern. Die vollständige Offenlegung aller KI-Tools steht auf der Hauptseite des Projekts.
Beeinflusst die KI die Spielbalance? +
Die KI erzählt und reagiert auf Geschehnisse am Tisch — ihre Ausgaben sind aber durch ein internes Regelwerk begrenzt, das wir bei 7Wolf entworfen haben, sodass sie innerhalb des Design-Rahmens bleibt. Den genauen Guardrail-Mechanismus legen wir nicht öffentlich offen (7Wolf-Studios-Spezialrezept). Das Ergebnis fühlt sich am Tisch lebendig an, ohne das Design zu sprengen. Wer komplett darauf verzichten möchte, spielt einfach mit ausgeschalteter KI — der vorab geschriebene Ereignis-Pool liefert dasselbe strukturelle Spielerlebnis, ganz ohne LLM im Spiel.
Ich bin skeptisch gegenüber KI in Brettspielen. Warum sollte ich darauf vertrauen? +
Berechtigt. Drei Dinge dazu. Erstens: das Design ist menschlich — Regeln, Mechaniken, Balance, Fraktionsfähigkeiten und Siegbedingungen hat Mathias von Hand entworfen. Zweitens: die KI hat Leitplanken — sie arbeitet innerhalb eines internen Regelwerks, das wir bei 7Wolf gebaut haben (der genaue Mechanismus ist unser eigenes Rezept und nicht öffentlich), und kann so innerhalb des Design-Rahmens erzählen und reagieren, ohne aus den Fugen zu geraten. Drittens: die KI ist innerhalb der App komplett optional — ihr könnt jederzeit auf vorgeschriebene Ereignisse umschalten und offline spielen. Die vollständige Liste aller im Projekt eingesetzten KI-Tools steht auf der Hauptseite. Wir nutzen KI als kreatives Werkzeug unter menschlicher Leitung, nicht als Ersatz für Spieldesign.
Warum sind die Kartentexte KI-generiert? +
Das Designsystem — jeder mechanische Effekt, jede Kosten- und Balance-Entscheidung — stammt von Hand von Mathias. Die Flavor-Texte und die Beschreibungen von Strategien und Projekten wurden mit Claude Opus (Anthropic) entworfen und anschließend Karte für Karte vor dem Druck redigiert und kuratiert. Wir legen das vollständig auf der Projektseite offen, weil Backer das wissen sollten.
Wie lange dauert eine Partie? +
Typisch 60–90 Minuten zu dritt, länger zu viert oder fünft. Die App übernimmt Regeln und Mathematik, was das Tempo hochhält — kein Wälzen von Regelheften während des Spiels.
Für wie viele Spieler:innen ist es? +
2 bis 5. Die App skaliert mit der Spieler:innen-Zahl. Einen Solo-Modus gibt es nicht.
Gibt es Würfel? +
Keine Würfel. Ergebnisse entstehen aus Karten, Abstimmungen und Projekt-Geboten — nicht aus Zufallswürfen. Varianz kommt aus den gezogenen Karten und den Ereignissen der App.
In welcher Sprache ist das Spiel? +
Zum Launch: Englisch. Die Texte auf den physischen Karten sind englisch. Die Begleit-App startet auf Englisch. Lokalisierungen sind nach dem Launch geplant, abhängig von der Nachfrage.
Was passiert, wenn 7Wolf eingestellt wird? +
Wir verpflichten uns, die Begleit-App für iOS und Android über die Lebenszeit des gedruckten Decks zu pflegen — und wir haben diesen Prozess bereits mit einer anderen App im Live-Betrieb auf iOS und Android etabliert. Die On-Device-Sprachmodelle (Gemma 4, Qwen 3) sind Open-Weight und bleiben unabhängig von Cloud-Anbietern lauffähig. Der vorgeschriebene Ereignis-Pool liegt in der App und funktioniert ohne KI- oder Cloud-Abhängigkeit.
Versand weltweit? +
Ja. EU- und US-Fulfillment laufen über etablierte Partner. Die Versandkosten werden nach der Kampagne im Pledge-Manager berechnet.